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Land Hessen verschärft Sicherheitsmaßnahmen

Das Land Hessen hat mit Wirkung vom gestrigen Freitag verfügt (siehe Reiter Downloads), dass alle Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem vom Robert Koch-Institut festgelegten Risikogebiet aufgehalten haben, sich unverzüglich zuhause absondern müssen.

Gleichzeitig sind Ansammlungen und Zusammenkünfte auf öffentlichen Wegen und Plätzen (insbesondere Park- und Grünanlagen) von mehr als fünf Personen untersagt. Bei Begegnungen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Diese Regelung geht der Allgemeinverfügung des Odenwaldkreises vor, sodass die dort genannte Personenanzahl von 20 Personen nur noch als Obergrenze für private Veranstaltungen gilt. Im öffentlichen Raum gilt die Obergrenze von fünf Personen.

Gaststätten, Mensen, Hotels und andere Gewerbe dürfen ab heute, 21. März, 12 Uhr, Speisen und Getränke nur noch zur Abholung anbieten. Diese Abholung darf nur erfolgen, wenn die Speisen und Getränke ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden gewährleisten.

Die Maßnahmen aus einer Pressemeldung der Landesregierung im Einzelnen:

  • Ansammlungen und Zusammenkünfte an öffentlichen Orten (wie bspw. Straßen, Plätze und Parks) von mehr als fünf Personen, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, sind ab morgen untersagt. 
  • Die Obergrenze für Versammlungen und Veranstaltungen wird von bislang 100 Personen auf maximal fünf Personen reduziert.
  • Restaurants und Gaststätten werden ab Samstag, 12 Uhr, in Hessen geschlossen. Speiseabgaben und Lieferdienste bleiben unberührt.
  • Alle Personen, die in den vergangenen zwei Wochen aus einem Risikogebiet des RKI zurückgekehrt sind oder zurückkehren, müssen für 14 Tage in häusliche Quarantäne.
  • Zur Notfallkinderbetreuung: Es ist ab sofort ausreichend, wenn nur ein Elternteil bspw. als Einsatzkraft bei Polizei oder Feuerwehr bzw. im Gesundheitswesen oder im Bereich der kritischen Infrastruktur arbeitet.
  • Operationen und Behandlungen, für die keine dringende medizinische Notwendigkeit besteht, werden ausgesetzt. Entsprechende Patienten, die aufgenommen wurden, deren Behandlung aber noch nicht begonnen hat, sind zu entlassen. Neben Krankenhäusern betrifft dies ab sofort auch Praxiskliniken und Privatkrankenanstalten. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass medizinisch dringliche Eingriffe nicht durchgeführt werden können, weil notwendige Schutzausrüstung wie beispielsweise Atemschutzmasken und medizinische Verbrauchsgüter fehlen.

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