Wohnen in Fränkisch-Crumbach ist attraktiv, Bauplätze sind knapp und begehrt. Deshalb wollen wir neue schaffen: maßvoll, umweltschonend und ohne dass die Vitalität unseres Ortskerns darunter leidet. Natürlich für unsere jungen Familien, die in Crumbach bleiben wollen. Aber auch für solche, die gerne bei uns bauen wollen, weil sie die vielen Vorzüge unserer Gemeinde schätzen. Auf dieser Seite informieren wir Sie in zweierlei Hinsicht: wenn Sie Eigentümer eines Grundstücks sind, das künftig vielleicht zu einem Bauplatz werden soll, oder wenn Sie einen Bauplatz suchen (oder auch beides zusammen). Die Baulandentwicklung ist derzeit ein Prozess von Gemeindeverwaltung und Kommunalpolitik. Ob ein Baugebiet entsteht, wo, in welcher Größe und mit welchen Vorgaben, ist noch nicht entschieden. Hier halten wir Sie auf dem Laufenden.

Ein kommunales Förderprogramm Innenentwicklung soll Eigentümer finanziell unterstützen, die eine Immobilie im Ortskern umbauen oder sanieren wollen. Die gemeindlichen Gremien müssen darüber noch beschließen. Sodann erfahren Sie hier mehr darüber.

Hinweise auf Immobilienangebote sind noch in Vorbereitung.

mehr über Bodenrichtwerte

Fränkisch-Crumbach verfügt über keinen ortsbezogenen Mietspiegel.

Die Plangebiete

Ein Klick auf die blau markierten Flächen zeigt weitere Angaben zu den drei Plangebieten.
Eine Übersicht der ansonsten gültigen Bauleitplanung finden Sie hier.

Was bisher geschah.

Ich besitze ein Grundstück im Plangebiet.

Zur Neuordnung der Grundstücke in den Plangebieten beabsichtigt die Gemeinde, eine amtliche Umlegung nach §§ 45-79 BauGB durchzuführen. Dabei handelt es sich um ein gesetzlich geregeltes Grundstückstauschverfahren, das die Gleichbehandlung aller Beteiligten sicherstellt. Um herauszufinden, ob sich die Eigentümer an dem Umlegungsverfahren beteiligen wollen, werden mit ihnen Gespräche geführt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse werden dann zur Entscheidungsgrundlage bei der Auswahl des künftigen Baugebietes in der Gemeindevertretung. Diese hat die ersten Konditionen für eine Umlegung - den sogenannten "Einwurfswert" von 22 €/m² - bereits festgelegt.

Welche Optionen hat ein Grundstückseigentümer?

  1. Dem Eigentümer kann ein finanzieller Betrag von 22 €/m² der eingebrachten Grundstücksfläche ausgezahlt werden, der auch als Einwurfswert im Rahmen der geplanten Umlegung festgelegt wird.
  2. Der Grundstückseigentümer kann sich ein erschließungsbeitragsfreies Baugrundstück angepasst zum vereinbarten Einwurfswert zuteilen lassen. Sobald sich die Gemeinde für ein Baugebiet entschieden hat und auf Grundlage eines Städtebaulichen Konzepts, können die Verkehrsflächen und Ausgleichsmaßnahmen festgelegt werden. Dies bildet die Grundlage für die Ermittlung des Zuteilungswerts, der mit dem Eigentümer vereinbart wird.
  3. Der Grundstückseigentümer kann aus einer Kombination aus Option 1 und 2, also der Zuteilung von Geld und Grundstücksfläche wählen.

So funktioniert eine amtliche Umlegung:

Alle Grundstücke des Altbestands (hier in der Regel landwirtschaftliche Flächen ohne Baurecht) werden zusammengefasst zu einer Umlegungsmasse. Öffentliche Flächen für Straßen und Wege, Spielplätze und andere Zwecke (Gemeingebrauchsflächen) werden im Zuge der Erschließungsplanung davon abgezogen. Übrig bleibt die Verteilungsmasse, für die eine Bebauungsplan aufgetellt wird und anschließend Baurecht besteht. Die Alt-Eigentümer können sich daraus ein Baugrundstück zuteilen oder aber den Gegenwert in Geld auszahlen lassen.

Mehr zur Umlegung im Verwaltungswegweiser und bei der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation.

Der Zuteilungswert wird noch festgelegt.

Die maximale Grundstücksgröße bzw. die Anzahl der Grundstücke, die zugeteilt werden können, ist noch nicht festgelegt.

Die Frist der Bauverpflichtung wird noch festgelegt.

Auflagen und Beschränkungen werden im Laufe des Verfahrens noch festgelegt.

Ich interessiere mich für einen Bauplatz.

Der Prozess, um neue Bauplätze zu schaffen, ist gerade erst gestartet. Deshalb
ist es für detaillierte Auskünfte noch etwas zu früh. Wir halten diese Seite aber ständig
aktuell. Wenn Sie nichts verpassen wollen, dann abonnieren Sie einfach weiter unten
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Das ist noch nicht entschieden. In der Prüfung sind die drei Plangebiete "Hexenberg", "Friedhofstraße" und "Sandweg".

Momentan prüfen wir die Verfügbarkeit von Grundstücken. Wenn die Prüfung positiv ausfällt und die gemeindlichen Gremien darüber entschieden haben, beginnt die Bauleitplanung und danach die Erschließung. Unser Zeitplan geht für diesen Fall von einer Vermarktumg baureifer Grundstücke ab dem 4. Quartal 2022 aus. Dann könnte ab 2023 dort ein Wohnhaus entstehen.

Das steht noch nicht fest. Erst müssen Grundstücke verfügbar gemacht, dann eine Erschließungsplanung erstellt werden. Wir streben einen für unsere Region marktüblichen Preis an, die Bauplätze sollen erschließungsbeitragsfrei verkauft werden.

Das wird ein Bebauungsplan regeln, der erst noch aufgestellt werden muss. Wir beabsichtigen, einen Rahmen zu geben für klimaschonendes Bauen mit moderner Energieversorgung und für eine zeitgemäße Gestaltung, die zu unserem ländlichen Raum passt.

Ein faires Vergabeverfahren wird in nächster Zeit noch festgelegt. Jedenfalls kommt es jetzt nicht darauf an, der erste zu sein, denn eine Interessentenliste ist noch gar nicht eröffnet. Wenn Sie weiter unten unseren Newsletter abonnieren, erhalten Sie frühzeitig eine E-Mail an Ihre Adresse mit weiteren Informationen.

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