Massenaufstieg von Kinderluftballons - Freigabe durch die Flugsicherung beantragen

Ein beliebter Höhepunkt vieler Veranstaltungen ist es, Kinderluftballons aufsteigen zu lassen. Der Aufstieg einer größeren Anzahl von Ballons ist aber nicht uneingeschränkt möglich, denn dies kann zu einer Gefahr für den Luftverkehr werden. Sollen Luftballon-Bündel oder 500 und mehr Ballons auf einmal aufsteigen, müssen Sie die Deutsche Flugsicherung (DFS) informieren und deren Zustimmung einholen.

In Flughafennähe brauchen Sie immer eine Freigabe, auch wenn nur wenige Ballons aufsteigen.

Verfahrensablauf

Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bitte vor Antragstellung bei der DFS, ob eine Freigabe erforderlich ist.

 Prüfung und Freigabe:

  • Anhand des Aufstiegsorts überprüft die Deutsche Flugsicherung, ob die Freigabe erteilt werden kann.
  • Sie erhalten telefonisch oder schriftlich Bescheid.

Die Entscheidung hängt immer vom Einzelfall ab. Sie kann mit Auflagen verbunden werden.

 

An wen muss ich mich wenden?

DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Hausanschrift:
Am DFS-Campus 10
63225 Langen

Telefon: +49 6103 - 707-0
Telefax: +49 6103 - 707-1396
E-Mail: info@dfs.de
Internet: www.dfs.de

Voraussetzungen

Die Freigabe durch die DFS ist in der unmittelbaren Umgebung von Flughäfen (Kontrollzone) für den Aufstieg von Ballons immer erforderlich.

Außerhalb der Kontrollzone ist die Freigabe durch die DFS erforderlich bei:

  • 500 und mehr Ballons,
  • gebündelte Ballons (Ballontrauben),
  • Ballons mit daran befestigten Gegenständen.

Die Antragstellenden sind dafür verantwortlich, dass die gesetzlichen Vorschriften insbesondere zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung sowie zum Brandschutz eingehalten werden.

Mehr zum Thema - siehe: Massenaufstieg von Kinderluftballons (DFS Deutsche Flugsicherung GmbH)

Wichtiger Hinweis:

Der Aufstieg von Fluglaternen (Skylaterne, Skyballon, Glühwürmchen, Flammea, Kong Ming, Feuerlaterne, Luftlaterne, Partyballon etc.) eine Art kleiner, unbemannter Heißluftballons ist in Hessen seit dem 23.07.2009 ausnahmslos verboten. Ein Verstoß hiergegen ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße bis zu 5.000,00 Euro geahndet werden.

Massenaufstieg von Kinderluftballons

Gefahrenabwehrverordnung gegen das Aufsteigenlassen von ballonartigen Leuchtkörpern

Welche Unterlagen werden benötigt?

Zu Ihrem Antrag bzw. im Online-Formular sind folgende Angaben erforderlich:

  • Ihre Kontaktdaten
  • Adresse des Startortes
  • Datum
  • Uhrzeit
  • Anzahl der Luftballons

Bearbeitungsdauer

Bitte stellen Sie Ihren Antrag rechtzeitig und rechnen Sie mit einer Bearbeitungszeit von etwa 2 Wochen.

Anträge / Formulare

 Stellen Sie Ihren Antrag online oder per Telefax-Formular bei der Deutschen Flugsicherung:

Online-Antrag

Ballon-Infoblatt (PDF)

Fachlich freigegeben am 06.11.2012 durch:
Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung

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