Vorkaufsrecht der Gemeinde - Negativzeugnis beantragen

Bei Übertragungen von Grundstücken hat die Gemeinde in bestimmten Fällen ein Vorkaufsrecht. Dies besteht beispielsweise bei

  • Grundstücken, für die der Bebauungsplan eine Nutzung für öffentliche Zwecke festlegt,
  • Grundstücken, die in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet liegen.

Wollen Sie ein solches Grundstück erwerben, benötigen Sie ein sogenanntes "Negativzeugnis", damit das Eigentum im Grundbuch umgeschrieben werden kann. Mit dem Negativzeugnis bestätigt die Gemeinde, dass sie

  • kein Vorkaufsrecht für das Grundstück hat oder
  • dieses nicht ausübt.

Verfahrensablauf

Die Verkäufer- oder die Käuferseite muss der Gemeinde den Inhalt des Kaufvertrags mitteilen. In den meisten Fällen übernimmt dies das beurkundende Notariat. Es beantragt schriftlich die Ausstellung des Negativzeugnisses bei der Gemeinde, in der das Grundstück liegt.

 

An wen muss ich mich wenden?

An die Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung, in der das Grundstück liegt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Kaufvertrag

Welche Gebühren fallen an?

Die Kosten für ein Negativzeugnis sind in den Gemeinden unterschiedlich. Bitte informieren Sie sich vor Ort.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Gemeinde kann das Vorkaufsrecht nur binnen 2 Monaten nach Erhalt der Mitteilung über den Kaufvertrag ausüben.

Zuständigkeit

  • Rodensteiner Straße 8
    64407 Fränkisch-Crumbach
  • kein Aufzug
  • 06164 9303-93
  • 06164 9303-0
  • Montag - Donnerstag von 7.30-12.00 Uhr
    Dienstag von 13.00-16.30 Uhr
    Donnerstag von 13.00-18.00 Uhr
    Freitag von 7.30-13.00 Uhr
  • Rodensteiner Straße 8
    64407 Fränkisch-Crumbach
  • 06164 930393
  • Montag - Donnerstag von 7.30-12.00 Uhr

    Dienstag von 13.00-16.30 Uhr

    Donnerstag von 13.00-18.00 Uhr

    Freitag von 7.30-13.00 Uhr

Michael Vierheller

  • Raum 4
  • 06164 9303-30