Mit lustigen Sketchen gegen den „Enkeltrick“

Unterhaltsame Prävention beim Seniorennachmittag in Fränkisch-Crumbach

Eigentlich nicht zum Lachen sind die verschiedensten Gaunereien, denen gerade ältere Menschen heutzutage zum Opfer fallen, vom „Enkeltrick“ über den falschen Handwerker bis zum Trickdiebstahl im Supermarkt. Auf unterhaltsame Weise gewarnt und vorgebeugt, wurde aber beim Seniorennachmittag der Gemeinde Fränkisch-Crumbach. Die „Roßdörfer Spätlese“, das Seniorentheater aus Roßdorf brachte die Tatabläufe anschaulich auf die Bühne der Rodensteinhalle, garniert mit allerlei Odenwälder Dialekt und Alltagskomik. „So prägen sich die Warnungen besser ein als mit jedem Vortrag“, wissen die Laienschauspieler rund um Karl-Heinrich „Charly“ Braun. Den ernsten Hintergrund und Tipps, wie man sich im Fall des Falles tatsächlich verhalten soll, gab jeweils Kriminalhauptkommissarin Elke Schroth von der Polizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südhessen. Die Anregung zu dieser neuartigen Gestaltung des Senioren­nachmittags war letztlich aus der Altersgruppe selbst gekommen, nämlich aus dem kürzlich gewählten Seniorenbeirat, dem immer noch einzigen im Odenwaldkreis. Sein Vorsitzender Edmund Bachmann freute sich über die zahlreichen Anmeldungen zu diesem Ereignis. Bürgermeister Eric Engels lobte diese funktionierende Interessenvertretung und konnte bei diesem Anlass gleich eine weitere Neuigkeit vorstellen, die kreisweit eingeführte „Notfalldose“. Um sie möglichst schnell bekannt zu machen, wurde sie als Einführungsaktion an alle Teilnehmer des Seniorennachmittags verschenkt. Diese erfreuten sich auch an den lockeren musikalischen Beiträgen des „Crumbacher Chors“, der in diesem Jahr sein 175-jähriges Bestehen feiert. Als traditionelles Element geblieben ist die Ehrung des ältesten Teilnehmers und der ältesten Teilnehmerin – in diesem Jahr Adam Klinger mit 89 Jahren und Anna Kredel mit 95 Jahren.

 

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