Der SPD-Ortsverein Fränkisch-Crumbach begrüßt das neue Jahr 2018 – hohe Ehrung für August Klinger, Informationen zum Fortgang im Heimatmuseum durch Dr. Claus Fittschen

„Bund, Land, Kreis und Kommune, alle politischen Ebenen sind vertreten.“  Darüber freute sich der Vorsitzende der Crumbacher SPD, Thomas Wießmann, besonders. Das ist in den politischen Zeiten der weitgreifenden Entscheidungen nicht selbstverständlich. Wießmann begrüßte den Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Zimmermann, den Landtagsabgeordneten Rüdiger Holschuh und den ersten Kreisbeigeordneten und UB Vorsitzenden Oliver Grobeis. Neben den Vertretern der hauptamtlichen Politik freute sich der Vorsitzende aber vor allem darüber, dass der Saal im Gasthaus „Crumbacher Stuben“ bis auf den letzten Platz besetzt war und dass viele kommunalpolitische Freunde aus der Nachbargemeinde Brensbach zu Gast waren. Außerdem begrüßte der Vorsitzende den Ehrenbürgermeister Philipp Loos mit Gattin Hildegard und den Ehrengemeindevertreter August Klinger.

Wießmann blickt auf das Ortsvereinsgeschehen zurück: Neujahrsempfang, Wahlkampf, Sommerfest, Geburtstage und Todesfälle, erstmals vorsortierter Flohmarkt mit tollen Erfahrungen, Spendenübergabe an die Minis der freiwilligen Feuerwehr, Frühlingsfahrt und Herbstfahrt, Kerbumzug und viele, viele Sitzungen – ein gutes Jahr für den Ortsverein. An dieser Stelle bedankte er sich vor allem bei Karl Vogel für seine unermüdliche Hilfe für die SPD und übergab ihm einen prallgefüllten Präsentkorb.

Im Dezember erschien die 100. Ausgabe des Blinklichts, was vom 1. Vorsitzenden nicht ohne Stolz auf diese hohe Anzahl an Ausgaben erwähnt wurde. Hier dankte er Hermann Könen für seinen mehr als 20-jährigen Einsatz als verantwortlicher Redakteur des SPD-Informationsblattes mit einem Buchgeschenk über das SPD-Urgestein Willy Brandt mit dem vielsagenden Titel „Man hat sich bemüht“.

Im Anschluss daran die Grußworte durch die Ehrengäste: Rüdiger Holschuh gab kurze Einblicke in die Arbeit im Landtag und den bevorstehenden Landtagswahlkampf. Dr. Jens Zimmermann konnte zu den Sondierungen nichts sagen. Diese begannen ja erst während des Empfangs und fanden im Willy-Brandt-Haus statt. Es bleibt spannend, welchen Ausgang diese haben werden. „Sicher ist, dass nichts sicher ist!“ deutete er auf den Ausgang dieser Gespräche hin. Oliver Grobeis sprach über die Zusammenarbeit mit der CDU im Kreistag und über geplante Vorhaben abseits von Wahlen innerhalb des UB Odenwaldkreis.

Alle drei bedankten sich bei der Crumbacher SPD für deren wirklich aktives Vereinsleben, geprägt von außergewöhnlich vielen Aktionen, die vor allem außerhalb des Wahlkampfgeschehens stattfinden. „Gemessen an der Einwohnerzahl der Gemeinde gibt es in keiner anderen Gemeinde im Wahlkreis ein solch hohes Aufkommen an Veranstaltungen und politischen Gesprächen wie das in Fränkisch-Crumbach der Fall ist“ – so Dr. Jens Zimmermann.

Im Anschluss an die Grußworte wurden neu in die SPD eingetretenen Mitgliedern ihre roten Parteibücher mit einem Buchgeschenk überreicht.

Natürlich gab es auch Ehrungen: Helmut Zörgiebel ist seit 30 Jahren Mitglied in der SPD, er war davon lange Jahre Gemeindevertreter und hier ein rühriger Vorsitzender des Haupt- und Finanzausschusses. Heute ist er weiterhin im Ortsverein aktiv und bei allen Festen, Organisation und vor allem beim Kerbumzug „an der Spitze der SPD“.

Eine hohe Ehrung gab es für August Klinger. August ist seit 50 Jahren, einem halben Jahrhundert Mitglied bei den Sozialdemokraten. Er war 38 Jahre Gemeindevertreter, davon 11 Jahre Fraktionsvorsitzender und weitere 2 Perioden Vorsitzender der Gemeindevertretung. August Klinger prägte das Bild der SPD Fränkisch-Crumbach über 4 Jahrzehnte und ist heute im kommunalpolitischen Unruhestand. Er kommt weiterhin zu Sitzungen und nimmt am politischen Geschehen teil.

Als Ehrengemeindevertreter ist August Klinger auch weiterhin Mitglied im Vorstand des Ortsvereins und seine Meinung ist auch heute noch ein wichtiger Bestandteil der Diskussion.

Im Anschluss an die Ehrungen gab der Vorsitzende der IG Heimatmuseum Rodenstein einen Einblick in die Arbeit des Vereins, der sich momentan um die Aktualisierung der Ausstellung kümmert, um das kleine aber so wichtige Museum fit für die Zukunft zu machen. Die Sagen der Rodensteiner, die überregionale Wirkung der Burgruine und die Zukunft des Museums waren Bestandteil des informativen Vortrages.

Lange nach dem offiziellen Teil saßen die Gäste und Mitglieder zusammen und freuten sich auf ein spannendes politisches Jahr 2018, mit einer neuen Bundesregierung, dem Landtagswahlkampf und vielen kommunalpolitischen Diskussionen für Fränkisch-Crumbach.

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